Was prüft dieses Tool?
Wir rufen Ihre Seite so ab, wie es eine Suchmaschine tut, und lesen die hreflang-Tags im Head und im HTTP-Header. Danach besuchen wir jede angegebene Sprachversion und prüfen, ob sie eine funktionierende Seite ist (Status 200, ohne Weiterleitung), ob sie auf Ihre Seite zurückverweist und ob ihr Canonical auf sich selbst zeigt. Auch die Sprachcodes werden validiert: en-UK gibt es zum Beispiel nicht, korrekt ist en-GB.
Hat Ihre Seite kein hreflang, suchen wir in Ihren Links nach Sprachordnern wie /fr/ oder Subdomains wie fr.. Eine Website mit Sprachversionen, aber ohne hreflang lässt Google raten, und in mehrsprachigen Märkten wie der Schweiz oder Belgien zeigt Google dann oft die falsche Sprache.
Maschinelle Übersetzung erkennen
Dienste wie Weglot, GTranslate, ConveyThis und das Google-Übersetzer-Widget übersetzen Ihre Website standardmäßig maschinell. Das geht schnell, aber ohne Korrektur fallen einem französisch- oder niederländischsprachigen Einkäufer die Fehler sofort auf. Wir erkennen eine solche Schicht an den Skripten und am Markup Ihrer Seite und nennen auch mehrsprachige Plugins wie WPML, Polylang und TranslatePress. Ein Plugin ist an sich kein Problem: Entscheidend ist, wer die Texte prüft und ob jede Sprache eine eigene URL hat.
Die geprüften Regeln folgen der Google-Dokumentation zu lokalisierten Versionen Ihrer Seiten.
Häufige Fragen
Was ist hreflang?
Ein Tag, der Google mitteilt, welche Sprach- oder Länderversionen einer Seite es gibt, damit ein Besucher aus Wien die österreichische Seite sieht und ein Besucher aus Zürich die Schweizer. Er steht im Head, im HTTP-Header oder in der Sitemap.
Warum muss jede Sprachversion zurückverweisen?
Google wertet ein hreflang-Paar nur, wenn beide Seiten aufeinander verweisen. Verweist die französische Seite nicht auf die deutsche zurück, wird die Angabe ignoriert. Jede Version nennt deshalb sich selbst und alle anderen Versionen.
Sollte ich x-default verwenden?
Es ist nicht Pflicht, aber empfohlen. x-default bestimmt die Seite für Besucher, deren Sprache nicht in Ihrer Liste steht, zum Beispiel eine Sprachauswahl oder Ihre englische Version.
Schaden Weglot oder GTranslate der SEO?
Nicht grundsätzlich. Das Risiko liegt in zwei Punkten: Übersetzungen, die niemand prüft, und Übersetzungen, die nur im Browser erscheinen und keine eigene URL haben, sodass Google sie nicht indexieren kann. Dieser Check zeigt, ob eine solche Schicht aktiv ist; das Korrekturlesen bleibt Handarbeit.
Warum sehe ich einen Fehler beim Canonical?
Hat eine Sprachversion einen Canonical auf eine andere Sprache (oft die Startseite), sagt diese Seite im Grunde "ich bin eine Kopie". Google ignoriert dann das hreflang. Jede Sprachversion sollte einen Canonical auf sich selbst haben.