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Statistiken zu Werbebudgets

Wie viel geben Unternehmen für Marketing aus, und wohin fließt dieses Geld? Diese Zahlen zeigen die große Verschiebung hin zu Digital, Paid Search und KI, und was das für Ihr eigenes Budget bedeutet.

Zuletzt aktualisiert: · 8 geprüfte Statistiken

7,8% Durchschnittliches Marketingbudget als Prozentsatz des Unternehmensumsatzes Die Budgets bewegen sich seit Jahren flach um dieses Niveau. Wer in KI investiert, liegt höher: Organisationen mit einem ausgearbeiteten KI-Programm geben im Schnitt 8,9% des Umsatzes für Marketing aus. Quelle: Gartner CMO Spend Survey (2026)
2/3+ Anteil der Mediaausgaben, der in digitale Kanäle fließt Digitale Medien machen inzwischen mehr als zwei Drittel der gesamten Media-Investition aus, ein Plus von 18% seit 2024. CMOs verschieben Budget weg von Offline-Kanälen. Quelle: Gartner (2026)
62,6% Anteil der Mediaausgaben, der in Awareness und Conversion fließt Akquise und Wachstum dominieren das Mediabudget. Gleichzeitig stieg der Anteil der Personalkosten von 21,9% auf 24,5%, weil KI menschliche Expertise verlangt. Quelle: Gartner (2026)
15,3% Anteil des Marketingbudgets, den CMOs für KI reservieren KI ist in kurzer Zeit zu einem festen Budgetposten geworden, aber nur 30% der Organisationen sind bereit, diese Investition wirklich zu skalieren. Quelle: Gartner CMO Spend Survey (2026)
+13,5% Erwartetes Wachstum der weltweiten digitalen Werbeausgaben Digital bleibt mit Abstand der Wachstumsmotor: plus 13,5% weltweit in diesem Jahr, während klassische Medien (Print, Radio, lineares TV) bei plus 2,5% hängen bleiben. Quelle: eMarketer (2026)
13,9% Anteil von Paid Search am gesamten digitalen Budget Paid Search ist der größte digitale Kanal und wächst Jahr für Jahr. Display hat den zweiten Platz von Social Advertising übernommen. Quelle: Gartner (2025)
41% Anteil der B2B-Werbebudgets, der zu LinkedIn fließt LinkedIn steht für 41% der B2B-Werbebudgets, 2 Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor. B2B verschiebt Geld in Kanäle, in denen Entscheider unterwegs sind. Quelle: Dreamdata (2026)
-29% Rückgang des Budgets für Loyalität und Retention seit 2024 Unternehmen verschieben Mediabudget in Richtung Akquise und Wachstum. Retention und Loyalität machen inzwischen weniger als 15% der Mediaausgaben aus. Quelle: Gartner (2026)

Was bedeuten diese Zahlen für B2B-Unternehmen?

Die große Linie ist eindeutig: Budgets stehen unter Druck, Digital gewinnt und das Geld verschiebt sich in Richtung Akquise, Paid Search und KI. Für ein B2B-Unternehmen ist die Versuchung groß, diese Trends einfach zu kopieren. Tun Sie das nicht blind. Eine Benchmark wie “7,8% des Umsatzes” oder “62,6% für Awareness und Conversion” ist ein Durchschnitt über Tausende Unternehmen und Onlineshops, kein Rezept für Ihre Situation.

Was wirklich zählt: Steuern Sie Ihr Budget nach Kunden und Umsatz, nicht nach Eitelkeitszahlen wie Impressionen oder Einblendungen. Im B2B mit langen Vertriebszyklen und hohen Auftragswerten ist es sinnvoller, dort zu starten, wo die Kaufabsicht am höchsten ist. Häufig ist das Online-Werbung, ergänzt um Kanäle, in denen Ihre Entscheider tatsächlich unterwegs sind. Bestimmen Sie Ihre Verteilung anhand Ihrer eigenen CPCs pro Branche und Ihres tatsächlichen Conversion-Werts, nicht anhand einer Grafik aus einem amerikanischen Report. Ein Budget, das klein, aber gezielt ist, schlägt ein großes Budget, das überall ein bisschen mitläuft. Das ist keine Sparübung, das ist schlicht ehrlicher gerechnet.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Prozent des Umsatzes sollte ein B2B-Unternehmen für Marketing ausgeben? +

Der Durchschnitt liegt bei rund 7 bis 8% des Umsatzes, aber das sagt wenig über Ihre Situation aus. Junge oder schnell wachsende Unternehmen liegen oft höher (teils bei 15 bis 25%), etablierte Anbieter niedriger. Wichtiger als der Prozentsatz ist, ob Ihr Budget qualifizierte Leads und Umsatz liefert.

Sollte ich mein Budget vollständig auf Digital umschichten? +

Digital macht inzwischen mehr als zwei Drittel der Mediaausgaben aus, im B2B oft noch mehr. Trotzdem ist rein digital selten die Antwort: Der richtige Mix hängt davon ab, wo Ihre Kunden Entscheidungen treffen. Steuern Sie nach Ergebnis pro Kanal, nicht nach einem festen Prozentsatz.

Wie viel meines Werbebudgets sollte in Paid Search fließen? +

Bei CMOs ist Paid Search der größte digitale Kanal, weil er Menschen erreicht, die aktiv suchen. Für B2B mit hohen Auftragswerten ist Search oft der rentabelste Startpunkt, aber die richtige Verteilung bestimmen Sie anhand Ihrer eigenen CPCs und Ihres Conversion-Werts, nicht anhand einer Benchmark.

Diese Zahlen übernehmen?

Sie dürfen diese Zahlen frei weiterverwenden, mit Quellenangabe und einem Link auf diese Seite.

Quelle: Customer Impact, Statistiken zu Werbebudgets, https://www.customerimpact.be/de/marketing-statistiken/werbebudgets/

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