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Statistiken zu Social und Influencer Marketing

Influencer- und Creator-Marketing wächst kräftig, aber der Gewinn liegt nicht bei den großen Namen. Diese Zahlen zeigen, wo der echte Hebel liegt: Relevanz, Vertrauen und im B2B vor allem Fachleute und LinkedIn-Creator.

Zuletzt aktualisiert: · 8 geprüfte Statistiken

~34,1 Mrd. $ Geschätzte weltweite Marktgröße des Influencer Marketings im Jahr 2026 Der Kanal wuchs von gut 24 Milliarden Dollar 2024 auf rund 32,5 Milliarden 2025 und steuert 2026 auf 34 Milliarden zu. Das Wachstum bleibt Jahr für Jahr kräftig. Quelle: Influencer Marketing Hub (2026)
72% Der Marken planen, ihr Influencer-Budget um 50% oder mehr zu erhöhen Keine kleine Korrektur: Fast drei von vier Marken ziehen das Budget um die Hälfte oder mehr an. Ein deutliches Zeichen, dass der Kanal erwachsen wird. Quelle: Influencer Marketing Hub (2026)
~5,20 $ Durchschnittlicher Ertrag pro investiertem Dollar im Influencer Marketing Ein Durchschnitt über alle Branchen. Die Streuung ist groß: Spitzenkampagnen holen deutlich mehr, schwache Kampagnen deutlich weniger. Quelle: Influencer Marketing Hub (2026)
87% Der Marken erwarten, ihr Influencer-Budget zu erhöhen Eine überwältigende Mehrheit stockt Budget auf. Die Budgetabsicht ist fast durchweg expansiv, nichts deutet auf Abkühlung hin. Quelle: Influencer Marketing Hub (2026)
~53% Der Marken wollen den Einsatz von Micro-Creators ausweiten Auch Nano-Creator liegen bei rund 51%. Das Interesse an Macro- und Celebrity-Influencern bleibt flach. Kleinere Creator gewinnen bei Beteiligung und Glaubwürdigkeit. Quelle: Influencer Marketing Hub (2026)
85% Der B2B-Marketer setzen Influencer- oder Creator-Marketing ein 2020 waren es noch 34%. Im B2B geht es dabei selten um Instagram-Prominenz, sondern um Fachleute und Kollegen mit Autorität in ihrer Nische. Quelle: TopRank Marketing (2025)
55% Der B2B-Marketer nutzen Creator-Marketing auf LinkedIn Weitere knapp 30% planen es innerhalb eines Jahres. LinkedIn ist für B2B die logische Bühne für Expert-Creator. Quelle: TopRank Marketing (2025)
92% Der Marketer sehen mehr Reichweite mit Creator-Content als mit markengesteuertem Content Daneben melden 90% mehr Beteiligung und 83% mehr Conversions. Menschen vertrauen einer Person schneller als einem Logo, also arbeitet eine glaubwürdige Stimme härter. Quelle: Sprout Social (2026)

Was bedeuten diese Zahlen für B2B-Unternehmen?

Die Zahlen zeigen alle in dieselbe Richtung: Creator-Content performt, weil Menschen einer Person schneller vertrauen als einer Marke. Aber die Versuchung, das in große Namen und hohe Reichweite zu übersetzen, ist genau die Falle. Das Marktwachstum liegt bei Nano- und Micro-Creators, nicht bei teuren Prominenten.

Für B2B ist das eine gute Nachricht. Ihre Zielgruppe ist klein und spezifisch, Sie brauchen also keine Millionenreichweite. Eine glaubwürdige Fachperson oder ein Mitarbeitender, die auf LinkedIn teilen, was sie wirklich wissen, überzeugen Entscheider mehr als jede Anzeige. Das ist zugleich skalierbarer und bezahlbarer als ein Influencer-Deal.

Die Kunst besteht darin, diese Glaubwürdigkeit an eine messbare Nachverfolgung zu koppeln. Kombinieren Sie Expertencontent mit gezielten Social Ads und Retargeting, damit Sie nicht nur Vertrauen aufbauen, sondern dieses Vertrauen auch in Anfragen und Kunden umsetzen. Steuern Sie nach Umsatz, nicht nach Followern.

Häufig gestellte Fragen

Ergibt Influencer Marketing für B2B Sinn, oder ist das vor allem etwas für Onlineshops? +

Es funktioniert durchaus für B2B, aber anders. Im B2B geht es nicht um große Namen mit Millionen Followern, sondern um Fachleute, Mitarbeitende und Nischen-Creator, die bei Ihrer Zielgruppe glaubwürdig sind. Auf LinkedIn bringt eine geschätzte Fachperson oft mehr als eine teure Prominenz.

Sind Micro-Influencer besser als große Namen? +

Für die meisten B2B-Unternehmen ja. Kleinere Creator haben höhere Beteiligung, mehr Vertrauen und ein schärfer abgegrenztes Publikum. Sie zahlen weniger und erreichen Menschen, die sich wirklich für Ihr Thema interessieren, was wichtiger ist als reine Reichweite.

Wie misst man, ob Influencer Marketing etwas bringt? +

Steuern Sie nicht nach Likes oder Followern, sondern nach dem, was zählt: Anfragen, Gespräche und Umsatz. Nutzen Sie nachverfolgbare Links, Rabattcodes oder UTM-Tags und schauen Sie auf qualifizierte Leads. Der durchschnittliche ROI aus Benchmarks ist ein Richtwert, nicht Ihr eigenes Ergebnis.

Diese Zahlen übernehmen?

Sie dürfen diese Zahlen frei weiterverwenden, mit Quellenangabe und einem Link auf diese Seite.

Quelle: Customer Impact, Statistiken zu Social und Influencer Marketing, https://www.customerimpact.be/de/marketing-statistiken/influencer-marketing/

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