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Statistiken zu Social und organischer Reichweite

Die organische Reichweite sinkt seit Jahren, und das Engagement schwankt stark je Plattform. Diese Zahlen zeigen, wo Ihr Publikum noch wirklich sitzt, damit Sie nicht nach Followern steuern, sondern nach Käufern.

Zuletzt aktualisiert: · 8 geprüfte Statistiken

~3-4% Anteil Ihrer Follower, die einen durchschnittlichen organischen Instagram-Post noch sehen Die Reichweite pro Post fiel binnen eines Jahres noch einmal um 12%. Follower zu sammeln ist keine Distributionsstrategie mehr; der Algorithmus entscheidet, wer Ihren Content bekommt. Quelle: Socialinsider (2026)
0,03% Median-Engagement-Rate pro Follower auf X (Twitter) Auf X ist die organische Interaktion minimal. Selbst nach einer leichten Erholung bleibt sie ein Bruchteil dessen, was andere Plattformen erreichen. Quelle: Rival IQ (2026)
0,30% Median-Engagement-Rate pro Follower auf Instagram Auch auf Instagram ist die durchschnittliche Interaktion niedrig und rückläufig. Karussells schneiden dort noch am besten ab. Quelle: Rival IQ (2026)
2,01% Median-Engagement-Rate pro Follower auf TikTok TikTok liefert mit Abstand die höchste organische Interaktion, ein Vielfaches von Instagram oder Facebook. Für B2B zählt allerdings, ob Ihr Käufer dort ist. Quelle: Rival IQ (2026)
~5,2% Durchschnittliche organische Engagement-Rate auf LinkedIn LinkedIn ist die einzige große Plattform, auf der das Engagement steigt, und der Kanal, auf dem die meisten B2B-Käufer beruflich aktiv sind. Quelle: Socialinsider (2026)
7,0% Engagement-Rate von Dokument- und Karussellposts auf LinkedIn Dokument- und Multi-Image-Posts schlagen einzelne Bilder und reinen Text. Das Format bestimmt mit, wie viel Reichweite Ihr Content bekommt. Quelle: Socialinsider (2026)
3,0 Posts/Woche Wie oft Marken noch auf Facebook posten, der niedrigste Wert seit sechs Jahren Marken fahren ihr organisches Posten zurück, weil die Reichweite wegbricht. Weniger, aber relevanter zu posten wirkt besser als Volumen; Reichweite folgt auf Qualität, nicht auf Frequenz. Quelle: Rival IQ (2026)
2 Std. 21 Min. Durchschnittliche Zeit, die Menschen weltweit pro Tag in sozialen Medien verbringen Die Aufmerksamkeit ist da, wird aber auf immer weniger Posts verteilt, die der Algorithmus ausspielt. Deshalb erreichen Sie organisch so wenige Menschen. Quelle: DataReportal (2026)

Was bedeuten diese Zahlen für B2B-Unternehmen?

Der rote Faden ist eindeutig: Organische Reichweite ist kein kostenloser Distributionskanal mehr. Ein durchschnittlicher Post erreicht nur einen Bruchteil Ihrer Follower, und auf Facebook und Instagram ist dieser Anteil so klein geworden, dass er ohne Budget kaum noch zählt. Follower zu sammeln fühlt sich nach Fortschritt an, ist aber eine Vanity-Metrik, wenn diese Menschen Ihren Content ohnehin nicht sehen.

Für B2B-Unternehmen bedeutet das zweierlei. Erstens: Wählen Sie die Kanäle, auf denen Ihr Käufer wirklich ist. Für die meisten B2B ist das LinkedIn, die einzige große Plattform, auf der das Engagement noch steigt und auf der das richtige berufliche Publikum aktiv ist. Dort funktioniert starker organischer Content, gerade Dokumente und Karussells, noch wirklich. Zweitens: Rechnen Sie nicht mit Organischem allein. Kombinieren Sie wertvollen Content mit gezielter Distribution über Social Ads, damit Sie die richtigen Entscheider erreichen, statt zu hoffen, dass der Algorithmus Sie gratis ausspielt. So steuern Sie nach Kunden und Umsatz, nicht nach Likes. Ein durchdachter B2B-Social-Funnel bringt mehr als eine wachsende Followerzahl, die niemand sieht.

Häufig gestellte Fragen

Lohnt sich organisches Posten in sozialen Medien für B2B noch? +

Ja, aber mit realistischen Erwartungen. Auf LinkedIn funktioniert Organisches noch gut, weil Ihre Käufer dort beruflich aktiv sind. Auf Facebook und Instagram ist die organische Reichweite so niedrig geworden, dass Sie ohne Werbebudget fast niemanden erreichen. Wählen Sie also die Kanäle, auf denen Ihr Käufer ist, und setzen Sie dort Budget auf den Content, der funktioniert.

Welche Plattform gibt die meiste organische Reichweite? +

TikTok liefert das höchste durchschnittliche Engagement pro Follower, aber das sagt wenig, wenn Ihre Zielgruppe dort nicht ist. Für B2B ist LinkedIn meist der stärkste Kanal: höheres Engagement als Facebook oder Instagram und das richtige berufliche Publikum. Steuern Sie danach, wo Ihr Käufer ist, nicht nach der höchsten Zahl.

Warum sinkt die organische Reichweite seit Jahren? +

Plattformen spielen Content zunehmend nach Interesse aus statt danach, wem Sie folgen, und drängen zugleich in Richtung bezahlter Distribution. Die Folge: Ein durchschnittlicher Post erreicht nur einen Bruchteil Ihrer Follower. Follower zu sammeln ist deshalb keine Umsatzstrategie; gezielte Distribution und Werbung schon.

Diese Zahlen übernehmen?

Sie dürfen diese Zahlen frei weiterverwenden, mit Quellenangabe und einem Link auf diese Seite.

Quelle: Customer Impact, Statistiken zu Social und organischer Reichweite, https://www.customerimpact.be/de/marketing-statistiken/organische-reichweite/

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