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Statistiken zu Messung und Strategie

Alle wollen datengetrieben steuern, aber nur wenige Marketer können ihre Wirkung wirklich belegen. Diese Zahlen zeigen, wo die Messung hakt und warum Sie besser nach Richtung steuern als nach Scheinsicherheit.

Zuletzt aktualisiert: · 8 geprüfte Statistiken

85% Der Marketer sagen, sie vertrauen ihrer ROI-Messung Klingt beruhigend, bis man sieht, dass das Selbstvertrauen schneller steigt als die Messqualität. Vertrauen ist kein Beweis. Quelle: Nielsen Annual Marketing Report (2025)
32% Messen den ROI wirklich ganzheitlich über klassische und digitale Kanäle hinweg Der Rest misst Kanäle einzeln und verpasst so das Gesamtbild. In Europa liegt dieser Wert mit 23% noch niedriger. Genau dort entsteht Fehlattribution. Quelle: Nielsen Annual Marketing Report (2025)
70% Der B2B-Käufer bevorzugen eine vollständig digitale Selfservice-Kauferfahrung Käufer wollen selbst recherchieren und vergleichen, oft über Kanäle, die Ihr Dashboard nicht erfasst. Präsent zu sein zählt schwerer, als alles messen zu können. Quelle: Gartner (2026)
41% Stützen sich standardmäßig auf ein Last-Touch-Attributionsmodell Last Touch schreibt dem letzten Klick alle Ehre zu und ignoriert alles, was den Lead vorher aufgewärmt hat. Das lenkt Budget in die falsche Richtung. Quelle: Digiday (via Ruler Analytics) (2025)
67% Der B2B-Käufer bevorzugen eine Kauferfahrung ohne Vertriebsmitarbeiter Käufer orientieren sich selbst, oft über Kanäle, die Ihr Dashboard nicht erfasst. Präsent zu sein zählt schwerer, als alles messen zu können. Quelle: Gartner (2026)
45% Der B2B-Käufer nutzten KI während eines kürzlichen Kaufs Ein wachsender Teil der Orientierung verlagert sich in KI-Suchanfragen, die kein Klickmodell erfasst. Sie messen immer weniger von dem, was die Entscheidung wirklich formt. Quelle: Gartner (2026)
69% Der B2B-Käufer wenden sich an einen Vertriebsmitarbeiter, um KI-Erkenntnisse zu validieren Daten zu sammeln und sogar KI einzusetzen ist nicht dasselbe wie entscheiden. Im kritischen Moment zählt menschlicher Kontakt, und den erfasst kein Dashboard. Quelle: Gartner (2026)
57,9% Der Marketer nutzen ein Attributionstool Gut 40% attribuieren also noch von Hand oder gar nicht. Ohne Tooling bleibt Messen Ratearbeit. Quelle: Ruler Analytics (2025)

Was bedeuten diese Zahlen für B2B-Unternehmen?

Der rote Faden ist unbequem, aber befreiend: Fast niemand misst Marketing perfekt, und wer das Gegenteil behauptet, überschätzt sich meist. 85% sagen, sie vertrauen ihrer ROI-Messung, während nur 32% wirklich ganzheitlich über alle Kanäle messen. Der größte Teil der B2B-Kaufreise spielt sich außerhalb Ihrer Dashboards ab, immer häufiger über KI-Suchanfragen, also lügt jede Zahl, die vollständige Sicherheit verspricht, ein wenig.

Für ein B2B-Unternehmen ohne Onlineshop heißt das: Jagen Sie nicht der Illusion perfekter Attribution hinterher. Wählen Sie ein faires Attributionsmodell, das die gesamte Reise annähert, statt alles dem letzten Klick zuzuschreiben, und nutzen Sie es zum Entscheiden, nicht zur Selbstberuhigung. Verbinden Sie Ihre Datenanalyse mit einer einfachen Frage an jeden neuen Lead: Wie haben Sie uns gefunden? Steuern Sie nach gewonnenen Kunden und Umsatz, nicht nach Zahlen, die im Report gut aussehen. Richtung schlägt Scheinpräzision, jedes Mal.

Häufig gestellte Fragen

Warum können so viele Marketer ihren ROI nicht belastbar messen? +

Weil ein großer Teil der B2B-Kaufreise außerhalb klickbarer Kanäle stattfindet: eigenständige Recherche, KI-Suchanfragen, Gespräche im Unternehmen. 85% sagen, sie vertrauen ihrer ROI-Messung, aber nur 32% messen wirklich ganzheitlich über alle Kanäle. Tracking erfasst vor allem die letzten Schritte, nicht das, was die Entscheidung geformt hat. Deshalb ist vollständige Attribution eine Illusion, und Sie steuern besser nach Richtung als nach einer exakten Zahl.

Welches Attributionsmodell wähle ich dann am besten? +

Nicht Last Touch, denn das schreibt alles dem letzten Klick zu. Trotzdem stützen sich 41% der Marketer standardmäßig darauf. Ein datengetriebenes oder Multi-Touch-Modell gibt ein faireres Bild davon, was Leads wirklich aufwärmt. Wichtiger als das perfekte Modell ist aber, dass Sie konsequent messen und die Zahlen zum Entscheiden nutzen, nicht zur Beruhigung.

Was sollte ich messen, wenn perfekte Attribution nicht existiert? +

Steuern Sie nach Kunden und Umsatz, nicht nach Eitelkeitszahlen wie Impressionen oder Öffnungsraten. Verfolgen Sie qualifizierte Leads, Anfragen und gewonnene Abschlüsse. Ergänzen Sie quantitative Daten um die Frage 'Wie haben Sie uns gefunden?'. Da 70% der B2B-Käufer eine digitale Selfservice-Erfahrung bevorzugen, liegt ohnehin ein großes Stück der Reise außerhalb Ihres Blickfelds. Richtung ist brauchbarer als Scheinpräzision.

Diese Zahlen übernehmen?

Sie dürfen diese Zahlen frei weiterverwenden, mit Quellenangabe und einem Link auf diese Seite.

Quelle: Customer Impact, Statistiken zu Messung und Strategie, https://www.customerimpact.be/de/marketing-statistiken/messung-und-strategie/

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Was bedeuten diese Zahlen für Sie?

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