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Tryve Google Ads

Mehr Klicks für weniger Geld, und ehrlich über das, was noch fehlt

Tryve wirbt auf Niederländisch, Französisch und Deutsch für monday.com-Leistungen. Wir haben die Kampagnen pro Sprache und pro Leistung neu aufgebaut, die Suchanfragen entfernt, die nie etwas brachten, und das Budget auf die Zeiten gelenkt, in denen Käufer suchen.

Ergebnis -36 % Kosten pro Klick
Kunde
Tryve
Branche
B2B Work Management
Rolle
Google Ads in drei Sprachen
Zeitraum
Juni bis Oktober 2026
Das Problem

Klicks waren teuer, und ein Teil des Budgets ging an Menschen, die die Software selbst suchten, keinen Partner. Wochenenden und Regionen ohne Abdeckung machten das Bild nicht besser.

Was wir getan haben

Eine neue Struktur pro Sprache (Marke, generisch, Lösungen), Produktsuchende ausgeschlossen, Anzeigen nur an Werktagen, Wallonien und Brüssel ergänzt und die Conversion-Messung neu aufgebaut.

Das Ergebnis

Der Klickpreis sank von 5,69 € im Mai auf 3,41 € im September. Im August kaufte Tryve die meisten Klicks des Jahres: 431.

Die Herausforderung

Wer "monday" sucht, sucht meist keinen Partner

Zum Start zahlte Tryve durchschnittlich 6,84 € pro Klick (Januar bis Mai). Ein Teil dieser Klicks kam vom breiten Keyword "monday": Menschen, die die Software selbst finden, sich einloggen oder eine kostenlose Testversion suchen wollten. Dieses Keyword allein brachte 137 Klicks und keine einzige Conversion.

Außerdem liefen die Anzeigen auch am Wochenende, obwohl Wochenendklicks seit April keine einzige Anfrage gebracht hatten. Französischsprachige Belgier sahen Tryve nicht in Google, weil die französischen Kampagnen nur auf Frankreich und Luxemburg zielten. Und die Anzeigengruppe für den Scan hatte null Klicks, weil niemand die gewählten Keywords eintippte.

So sind wir vorgegangen

Der Ansatz, Schritt für Schritt

01

Eine Struktur pro Sprache

Im Juni haben wir pro Sprache drei Arten von Kampagnen aufgesetzt: Marke (wer "Tryve" sucht), generisch (monday.com-Implementierung, Schulung, Beratung) und Lösungen. Jede Anzeigengruppe ist eine Leistung, sodass Sie pro Leistung sehen, was ein Klick kostet.

02

Produktsuchende raus

Das breite Keyword "monday" und Suchanfragen von Menschen, die die Software selbst suchen, haben wir mit auszuschließenden Keywords entfernt. So geht das Budget an alle, die einen Partner suchen. Mehr in unserem Artikel über auszuschließende Keywords.

03

Den Markennamen schützen

Kleine Markenkampagnen sorgen dafür, dass Tryve ganz oben steht, wenn jemand den Namen sucht. In den Niederlanden und Frankreich erscheint Tryve bei 87 bis 92 % dieser Suchanfragen, zu einem niedrigen Klickpreis.

04

Nur an Werktagen

Wochenendklicks brachten seit April keine Anfragen. Deshalb zeigen wir die Anzeigen von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr, wenn B2B-Käufer arbeiten.

05

Abdeckung, wo sie fehlte

Wallonien und Brüssel kamen zu den französischsprachigen Kampagnen. Für den Scan haben wir Keywords gewählt, die Menschen wirklich verwenden, etwa ein Audit ihres monday.com-Accounts, statt des Produktnamens, den niemand eintippt.

06

Die Messung korrigiert

Das Kontaktformular zählte seit Juni nicht mehr als Conversion, wodurch Google auf das falsche Signal steuerte. Im Oktober haben wir die Messung von GA4 bis Google Ads neu aufgebaut. Wie, lesen Sie in unserem Case zum Conversion-Tracking von Tryve.

Unsere Überlegungen

Warum wir so entschieden haben

Warum wir zuerst gekürzt haben, statt mehr Budget zu verlangen. Google beschreibt auszuschließende Keywords als Möglichkeit, sich auf die Keywords zu konzentrieren, die für Ihre Kunden relevant sind. Jeder Euro, der an Produktsuchende geht, fehlt bei Käufern. Kürzen ist das günstigste Wachstum, das es gibt.

Warum pro Sprache und pro Leistung. Ein französischsprachiger Käufer in Brüssel und eine deutsche Käuferin in München suchen mit anderen Wörtern und zahlen einen anderen Klickpreis. Wenn jede Sprache und jede Leistung getrennt läuft, sehen Sie, wohin das Geld geht, und können nachsteuern, ohne den Rest zu berühren.

Warum wir die Wochenenden gestrichen haben. Mit dem Werbezeitplaner legen Sie fest, an welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten Ihre Anzeigen erscheinen. Die Daten waren eindeutig: seit April keine einzige Anfrage am Wochenende. Dieses Budget wirkt an einem Dienstagmorgen besser.

Warum wir bei den Leads ehrlich sind. Mehr und günstigere Klicks brachten noch nicht mehr Anfragen als Anfang 2026: zwei bis drei Conversions pro Monat aus Google Ads. Dafür gab es zwei Gründe. Das breite Keyword zog die falschen Menschen an, bis wir es ausschlossen, und Google steuerte nicht auf das Kontaktformular, weil es nicht als Conversion zählte. Günstigere Klicks sind das Fundament. Der nächste Schritt ist, auf Leads und Opportunities zu steuern, mit den CRM-Daten dazu.

Was sich verändert hat

Vorher und nachher, in Zahlen

Kosten pro Klick Vorher: 5,69 € (Mai) Nachher: 3,41 € (September)
Durchschnittliche Kosten pro Klick pro Monat Vorher: 6,84 € (Januar bis Mai) Nachher: 4,41 € (Juni bis September)
Klicks im stärksten Monat Vorher: 298 (Februar) Nachher: 431 (August)
Breites Keyword "monday" Vorher: 137 Klicks, keine Conversion Nachher: ausgeschlossen
Anzeigenzeiten Vorher: auch am Wochenende Nachher: Werktage, 8 bis 20 Uhr
Französischsprachiges Belgien in Google Vorher: nicht abgedeckt Nachher: Wallonien und Brüssel ergänzt
Das Ergebnis

Was es gebracht hat

-36 %

durchschnittliche Kosten pro Klick, Juni bis September

431

Klicks im August, die meisten des Jahres

87 bis 92 %

der Markensuchen in den Niederlanden und Frankreich abgedeckt

Tryve bekommt jetzt mehr Klicks von Menschen, die wirklich einen monday.com-Partner suchen, zu einem Drittel weniger pro Klick. Mit der neu aufgebauten Messung steuert Google künftig auf echte Leads statt auf Klicks. Wie Sie selbst Ihren Klickpreis senken, ohne Leads zu verlieren, lesen Sie in Google Ads Kosten senken.

Häufig gestellte Fragen

Was Unternehmen uns zu diesem Ansatz fragen

Wie senkt man die Kosten pro Klick in Google Ads? +

Beginnen Sie mit Kürzen: Schließen Sie Suchanfragen aus, die nie konvertieren, beschränken Sie Ihre Anzeigen auf die Zeiten, in denen Käufer suchen, und geben Sie jeder Leistung eine eigene Anzeigengruppe. Bei Tryve sanken die durchschnittlichen Kosten pro Klick so um 36 %.

Sollte man auf den eigenen Markennamen werben? +

Meistens ja, solange es günstig bleibt. Eine kleine Markenkampagne sorgt dafür, dass Sie oben stehen und nicht ein Wettbewerber. Bei Tryve erscheint die Marke bei 87 bis 92 % der Markensuchen in den Niederlanden und Frankreich.

Warum bringen mehr Klicks nicht immer mehr Leads? +

Weil die Klicks von den falschen Menschen kommen können oder weil Google auf das falsche Signal steuert. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Conversion-Messung stimmt, bevor Sie mehr Budget einsetzen.

Sollte man am Wochenende werben? +

Schauen Sie auf Ihre eigenen Daten. Bei Tryve brachte das Wochenende seit April keine Anfragen, deshalb laufen die Anzeigen nur an Werktagen zwischen 8 und 20 Uhr.

Wie wirbt man in einem zweisprachigen Land wie Belgien? +

Mit getrennten Kampagnen pro Sprache, und achten Sie auf die Regionen. Bei Tryve zielten die französischen Kampagnen auf Frankreich und Luxemburg, wodurch Wallonien und Brüssel fehlten. Diese haben wir ergänzt.

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