Auszuschließende Keywords (Negative Keywords)
Suchbegriffe, die Sie in Google Ads ausschließen, damit Ihre Anzeige nicht bei Anfragen erscheint, die nichts mit Ihrem Angebot zu tun haben.
Von Tanguy De Keyzer · Gründer und digitaler Strateg
Auszuschließende Keywords sind Suchbegriffe, die Sie in Google Ads bewusst ausschließen, damit Ihre Anzeige nicht bei Anfragen erscheint, die nichts mit Ihrem Angebot zu tun haben. Wo reguläre Keyword-Optionen bestimmen, wo Sie erscheinen, tun auszuschließende Keywords das Gegenteil: Sie halten unerwünschten Traffic heraus und schützen Ihr Budget.
Wie funktionieren sie?
Sie fügen Begriffe hinzu, die nicht auslösen sollen, auf Kampagnen- oder Anzeigengruppenebene. Wenn Sie bezahlte Buchhaltungssoftware verkaufen, sind Wörter wie “kostenlos”, “gratis” oder “Kurs” typische Ausschlüsse. Wer nach “kostenlose Buchhaltungssoftware” sucht, will etwas anderes als Ihr Angebot, Sie wollen also nicht für diese Person zahlen. Auch auszuschließende Keywords haben Optionen, sodass Sie genau wählen können, wie breit Sie ausschließen.
Warum sie im B2B unverzichtbar sind
Im B2B ist Ihre Zielgruppe eng und jeder Klick relativ teuer. Ohne auszuschließende Keywords erscheinen Sie, besonders bei Broad Match, schnell bei Studierenden, Privatpersonen oder Suchenden aus einer völlig anderen Branche. Das kostet Geld und liefert keine Leads. Auszuschließende Keywords lenken Ihre Kampagne auf Suchende, die wirklich Kunden werden können, und erhöhen zugleich Ihre Relevanz und damit Ihren Qualitätsfaktor.
Eine Liste, die weiter wächst
Eine gute Ausschlussliste ist nie fertig. Sie bauen sie, indem Sie regelmäßig Ihren Suchbegriffsbericht analysieren: Dort sehen Sie die echten Suchanfragen hinter Ihren Einblendungen und greifen die irrelevanten heraus. Je scharfer diese Liste, desto effizienter arbeitet Ihr Budget.
Siehe auch
Von der Theorie zum Wachstum.
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