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Was ist der Unterschied zwischen Remarketing und Retargeting?

In der Praxis werden sie synonym benutzt. Retargeting meint meist bezahlte Anzeigen an frühere Besucher, Remarketing häufig die Nachverfolgung über E-Mail und eigene Daten.

Von Tanguy De Keyzer · Gründer und digitaler Strateg

Remarketing und Retargeting werden in der Praxis oft synonym benutzt, und das ist verständlich: Bei beiden geht es darum, Menschen erneut zu erreichen, die Ihre Marke bereits kennen. Trotzdem gibt es eine feine Unterscheidung. Retargeting meint meist bezahlte Anzeigen, die Menschen gezeigt werden, die zuvor Ihre Website oder Ihre Anzeigen gesehen haben. Remarketing wird häufiger für die Nachverfolgung über Ihre eigenen Kanäle benutzt, etwa E-Mails an bestehende Kontakte.

Was ist Retargeting genau?

Retargeting nutzt in der Regel ein Pixel oder Tag auf Ihrer Website, um Besucher wiederzuerkennen. Verlässt jemand die Seite, ohne zu handeln, können Sie ihn später erneut mit Anzeigen auf anderen Websites oder Plattformen erreichen. Der Gedanke ist, dass Menschen, die Sie bereits kennen, leichter zu überzeugen sind als ein völlig kaltes Publikum. Es ist eine wirkungsvolle Art, Besucher zurückzuholen, die noch gezweifelt haben. Sie können sogar nach Verhalten verfeinern, indem Sie zum Beispiel Menschen, die Ihre Preisseite gesehen haben, anders ansprechen als jene, die nur Ihre Startseite besucht haben.

Was ist Remarketing genau?

Remarketing stützt sich häufiger auf Ihre eigenen Daten, etwa eine E-Mail-Liste oder eine Liste bestehender Kunden. Sie sprechen Menschen an, zu denen Sie bereits eine Beziehung haben, zum Beispiel mit einer E-Mail-Kampagne oder indem Sie dieselbe Liste als Zielgruppe in einer Werbeplattform nutzen. Der Unterschied zum Retargeting liegt also vor allem im Ausgangspunkt: bekannte Kontakte gegenüber anonymen Websitebesuchern. In der Praxis ergänzen sie einander, denn Ihre eigene Kundenliste und Ihre Websitebesucher bilden zusammen ein vollständiges Bild der Menschen, die schon mit Ihnen in Berührung gekommen sind.

Macht der Unterschied für Ihr Vorgehen etwas aus?

Für die meisten Unternehmen ist die Unterscheidung in der Begrifflichkeit weniger wichtig als die Strategie dahinter. Was zählt, ist, dass Sie Menschen, die bereits Interesse gezeigt haben, im richtigen Moment mit einer relevanten Botschaft erneut erreichen. Im B2B, mit langen Entscheidungswegen und mehreren Entscheidern, ist das besonders wertvoll. Bei Customer Impact setzen wir diese Techniken ein, um Zweifelnde und bestehende Kontakte in Richtung einer Anfrage zu bewegen, nicht um bloß Einblendungen oder Klicks zu sammeln. Wir arbeiten ausschließlich im B2B, nie für Onlineshops, und steuern auf echte Anfragen und Umsatz. Was das in Ihrer Situation kostet, erklären wir transparent auf unserer Preisseite.

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