Customer Impact

Leadgenerierung

ABM-Agentur: was sie übernehmen kann und was intern bleiben muss

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Account-Based Marketing auszulagern klingt nach einer Marketingentscheidung. Tatsächlich ist es eine Entscheidung darüber, wie Ihr Marketing und Ihr Vertrieb zusammenarbeiten. ABM geht nicht darum, mehr Anfragen einzusammeln, sondern darum, eine kurze Liste von Zielkunden so lange und so präzise zu bearbeiten, bis sie Kunde werden. Das verlangt eine andere Rollenverteilung als klassische Leadgenerierung, und genau daran scheitern die meisten Zusammenarbeiten mit einer Agentur.

Dieser Beitrag geht deshalb nicht die üblichen Auswahlkriterien für eine Agentur durch. Die stehen ausführlich in Leadgenerierungs-Agentur auswählen und gelten hier genauso. Hier geht es um die eine Frage, die bei ABM anders liegt als bei jedem anderen Kanal: Was kann eine Agentur überhaupt übernehmen, und was können Sie nicht abgeben, ohne die Methode zu zerstören?

Direkt anwenden: Ob sich der Aufwand je Zielkunde überhaupt rechnet, hängt am Wert eines gewonnenen Kunden. Rechnen Sie ihn mit dem Rechner für den Customer Lifetime Value durch, bevor Sie über Agenturen sprechen.

Warum ABM strukturell etwas anderes ist als Leadgenerierung

Bei klassischer Leadgenerierung spannen Sie oben im Trichter ein breites Netz. Inhalte, Anzeigen und Formulare ziehen möglichst viele Interessenten an, die Sie danach qualifizieren und nachfassen. Sie arbeiten von vielen zu wenigen.

Account-Based Marketing dreht das um. Sie beginnen bei einer überschaubaren Zahl von Unternehmen, die zu Ihrem Wunschkundenprofil passen, und richten alle Mittel auf diese Liste. Sie arbeiten von wenigen in die Tiefe. Was das im Grundsatz bedeutet, fasst die Einordnung zu Account-Based Marketing zusammen, der Begriff selbst steht im Eintrag zu ABM.

Dieser Unterschied hat Folgen für den gesamten Aufbau. In der klassischen Leadgenerierung messen Sie Menge und Kosten je Anfrage. In ABM messen Sie Durchdringung je Account: Wie viele Entscheider innerhalb eines Unternehmens erreichen Sie, wie tief steckt das Einkaufsgremium in Ihrem Thema, und bewegt sich der gesamte Account vorwärts statt nur ein einzelner Ansprechpartner. Es geht nicht um die Optimierung einer Zahl, sondern um Abdeckung und Qualität innerhalb einer bewusst begrenzten Menge von Unternehmen.

Daraus folgt der Punkt, der diesen ganzen Beitrag trägt: ABM ist kein Kanal, den Sie neben Ihre anderen Kanäle stellen. Es ist eine Rollenverteilung. Marketing und Vertrieb schauen auf dieselbe Liste, verabreden, wer welchen Entscheider anspricht, und stimmen ihre Zeitpunkte aufeinander ab. Ohne diese Abstimmung zerfällt ABM in einzelne Kampagnen, die niemand zusammenhält.

Wann sich Unterstützung von außen überhaupt lohnt

Nicht jedes Unternehmen profitiert von ABM, und noch weniger davon, es auszulagern. Die Methode rechnet sich unter vier ziemlich klaren Bedingungen.

Ihre Abschlüsse sind groß und komplex. ABM ist je Account arbeitsintensiv. Das trägt sich nur, wenn ein gewonnener Kunde genug wert ist, um diesen Aufwand zu rechtfertigen. Verkaufen Sie Standardleistungen mit kurzen Entscheidungen, ist breite Leadgenerierung schlicht effizienter.

Es entscheiden mehrere Personen. Je größer das Einkaufsgremium, desto mehr lohnt ABM. Sie müssen verschiedene Rollen innerhalb eines Unternehmens überzeugen, jede mit eigenen Bedenken. Genau dieses Orchestrieren ist die Stärke der Methode. Wie Sie diese Rollen sauber beschreiben, behandelt B2B-Buyer-Persona erstellen.

Sie haben ein scharfes Wunschkundenprofil. ABM steht und fällt mit der Auswahl der Accounts. Wissen Sie nicht genau, welche Unternehmen Sie wollen, streuen Sie und verbrennen den gesamten Aufbau.

Ihr Vertriebszyklus ist lang. Bei Abschlüssen, die über Monate laufen, hilft es, den gesamten Account mit relevanten Inhalten und Kontaktpunkten warm zu halten. Das ist Ausdauerarbeit und braucht Struktur.

Treffen diese Punkte zu, lautet die nächste Frage, ob Sie intern aufbauen oder Unterstützung holen. Die Antwort hängt daran, was Sie bereits haben: Datenaufbau, Inhaltskapazität und jemanden, der die Abstimmung täglich bewacht. Fehlt eines dieser drei, beschleunigt eine Agentur Sie deutlich. Die allgemeine Abwägung dazu steht in Leadgenerierung intern oder auslagern.

Was intern bleiben muss und was eine Agentur übernehmen kann

Das ist der Kern. Auslagern heißt bei ABM nicht, alles abzugeben, und die Trennlinie verläuft schärfer als bei jedem anderen Kanal. Die folgende Aufteilung ist in der Praxis der eigentliche Vertragsgegenstand, und wenn sie zu Beginn nicht schriftlich steht, wird sie später zum Streitpunkt.

AufgabeWo sie liegtWarum
Auswahl der ZielkundenIntern, mit Beratung von außenEine kommerzielle Entscheidung, die an Ihrer Strategie und an Marktkenntnis hängt. Eine Agentur kann schärfen, aber nicht entscheiden.
Definition des WunschkundenprofilsGemeinsamDie Agentur bringt Systematik, Sie bringen die Erfahrung aus gewonnenen und verlorenen Abschlüssen.
Vertriebsverantwortung je AccountIntern, nicht delegierbarGespräche, Verhandlung und Abschluss bleiben bei Ihren Leuten. Eine Agentur unterschreibt nichts in Ihrem Namen.
Nachfassen bei aufgewärmten AccountsInternDer häufigste Bruchpunkt. Ohne diesen Schritt verpufft die gesamte vorgelagerte Arbeit.
Botschaft und Inhalte je RolleAgenturMaterial, das auf die Lage eines Zielkunden und die einzelnen Rollen darin zugeschnitten ist, ist aufwendig und wiederholbar.
Aufbau der Messung auf AccountebeneAgenturSpezialisiert, technisch und einmalig aufzusetzen. Hier liegt viel vom tatsächlichen Wert.
Abstimmung der KontaktpunkteAgentur, in Ihrem TaktDamit Marketingkontakte und Vertriebsaktionen aufeinander folgen statt sich zu kreuzen.
Betrieb und laufende SteuerungAgenturDer tägliche Betrieb ist genau das, was intern selten jemand nebenbei schafft.
Rechtliche Prüfung des VorgehensIntern, mit eigener RechtsberatungDie Verantwortung bleibt bei Ihnen als Verantwortlichem. Dazu unten mehr.

Das Ergebnis dieser Aufteilung lässt sich in einem Satz sagen: Sie steuern, wer und warum, die Agentur liefert, wie und wie viel. Die Strategie bleibt bei Ihnen, während die Ausführung an Tempo gewinnt.

Die Voraussetzung, ohne die es nicht funktioniert: Ihr Vertrieb

Es gibt eine Bedingung, die schwerer wiegt als jedes Auswahlkriterium. Wenn Ihr Vertrieb die Methode nicht trägt, scheitert die Zusammenarbeit, gleichgültig wie gut die Agentur arbeitet.

Das klingt selbstverständlich und wird trotzdem regelmäßig übersehen, weil die Entscheidung für ABM meist im Marketing fällt. Marketing beauftragt, Marketing berichtet, und der Vertrieb erfährt davon in einer Statusrunde. Danach passiert Folgendes: Die Agentur baut Aufmerksamkeit in einem Zielkunden auf, mehrere Entscheider beschäftigen sich mit Ihrem Thema, und dann ruft niemand an. Die Aufmerksamkeit kühlt ab, und im Bericht steht trotzdem eine ordentliche Zahl.

Klären Sie deshalb vor der Beauftragung drei Dinge verbindlich.

Wer im Vertrieb ist je Account namentlich verantwortlich? Nicht das Team, sondern eine Person. Eine Liste ohne Namen daneben ist keine Zusage.

Was passiert, wenn ein Account als bereit gilt? Definieren Sie das Signal und die Reaktionszeit vorher. Wann ein Kontakt qualifiziert ist und wer ihn wann übernimmt, klärt MQL und SQL im Unterschied.

Wie oft schauen Marketing, Vertrieb und Agentur gemeinsam auf dieselbe Liste? Ein fester, kurzer Rhythmus schlägt einen ausführlichen Monatsbericht. ABM lebt von der laufenden Abstimmung, nicht von der Auswertung im Nachhinein.

Wenn Sie diese drei Punkte nicht beantworten können, ist die ehrliche Empfehlung, ABM noch nicht auszulagern. Bauen Sie zuerst die Abstimmung im Haus, und holen Sie die Agentur, wenn es etwas zu orchestrieren gibt.

Der rechtliche Rahmen im deutschsprachigen Raum

Dieser Teil fehlt in fast jeder Darstellung von ABM und gehört an den Anfang, nicht ans Ende.

Eine ABM-Liste ist keine Liste von Unternehmen, sondern faktisch eine Liste von Personen bei diesen Unternehmen. Sobald Sie Namen, Funktionen und berufliche Kontaktdaten von Entscheidern zusammentragen, anreichern und bewerten, verarbeiten Sie personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO. Auch berufliche Daten sind personenbezogen. Daraus folgen praktische Pflichten: Sie brauchen eine tragfähige Rechtsgrundlage für diese Verarbeitung, die Verarbeitung gehört in Ihr Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, und die betroffenen Personen haben Auskunfts- und Widerspruchsrechte, die Sie auch tatsächlich bedienen können müssen. Arbeitet eine Agentur in Ihrem Auftrag mit diesen Daten, brauchen Sie zusätzlich eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung.

Die Ansprache selbst ist eine zweite, davon getrennte Frage. Unerbetene Werbung ist im deutschen Recht über das UWG geregelt, und die Anforderungen unterscheiden sich zwischen geschäftlichem Verkehr und Verbrauchergeschäft. Für Werbung per E-Mail liegt die Schwelle hoch, für Werbeanrufe gegenüber Unternehmen gilt ein anderer, aber ebenfalls nicht beliebiger Maßstab. Österreich behandelt unaufgeforderte Werbeanrufe und E-Mail-Werbung streng und kennt eine geführte Liste, in die sich Empfänger eintragen können. Die Schweiz ist kein EU-Mitglied, arbeitet mit einem eigenen revidierten Datenschutzgesetz und kennt eine Kennzeichnung im Telefonverzeichnis, mit der Werbeanrufe untersagt werden. Was das für die kalte Erstansprache per E-Mail konkret bedeutet, behandelt Kalte E-Mails im deutschen B2B.

Für die Agenturauswahl heißt das ganz praktisch: Fragen Sie, woher die Daten kommen, wie sie angereichert werden und was mit Widersprüchen passiert. Eine Agentur, die diese Fragen als Formalie behandelt, hat entweder nicht im deutschsprachigen Raum gearbeitet oder verlagert das Risiko bewusst zu Ihnen.

Was Sie im Auswahlgespräch fragen sollten

Die allgemeinen Fragen zu Vertrag, Vergütung und Datenbesitz gelten unverändert und stehen im Beitrag zur Auswahl einer Leadgenerierungs-Agentur. Fünf Fragen kommen bei ABM dazu.

  • Wie viele Accounts empfehlen Sie uns für den Start, und warum genau so viele? Eine Antwort, die mit einer großen Zahl beginnt, ist ein Warnzeichen. Wer ABM verstanden hat, beginnt klein und weitet aus, wenn die Methode trägt.
  • Wie messen Sie Fortschritt, bevor der erste Abschluss da ist? Bei langen Zyklen brauchen Sie belastbare Zwischensignale. Wer hier nur Klicks und Reichweite nennt, misst das Falsche.
  • Was erwarten Sie von unserem Vertrieb, und was passiert, wenn er nicht liefert? Eine gute Agentur benennt diese Abhängigkeit von sich aus und schlägt einen Umgang damit vor.
  • Wie gehen Sie mit Accounts um, die sich nach zwei Quartalen nicht bewegen? Es braucht eine Abbruch- oder Austauschlogik. Ohne sie wird die Liste zur Karteileiche.
  • Wer arbeitet tatsächlich an unseren Accounts? Bei ABM ist inhaltliche Tiefe alles. Der Unterschied zwischen jemandem, der Ihre Branche versteht, und jemandem, der Vorlagen befüllt, ist im Material sofort sichtbar.

Wie Sie messen, ohne sich etwas vorzumachen

ABM verführt zu Eitelkeitszahlen. Ein hübscher Interaktionswert sagt nichts, wenn sich kein einziger Account einem Abschluss nähert. Steuern Sie deshalb auf drei Ebenen, die aufeinander aufbauen.

EbeneWas Sie messenWas die Zahl Ihnen sagt
AbdeckungWie viele Entscheider je Zielkunde Sie tatsächlich erreichenOb Sie das Einkaufsgremium erreichen oder nur einen einzelnen Kontakt
BewegungWie viele Zielkunden sich in Ihrer Pipeline vorwärts bewegenOb aus Aufmerksamkeit ein Prozess wird, lange vor dem Abschluss
ErgebnisWie viele der ausgewählten Accounts tatsächlich Kunde werdenDie harte und ehrliche Zahl, an der die ganze Methode hängt

Die dritte Zeile ist die einzige, die am Ende zählt, und sie kommt spät. Deshalb brauchen Sie die ersten beiden, um zwischendurch überhaupt steuern zu können. Wichtig ist nur, sie nicht miteinander zu verwechseln: Abdeckung ist ein Frühindikator, kein Erfolg.

Schließen Sie den Kreis bis zum Umsatz. ABM ohne durchgängige Zuordnung bleibt eine Wette, weil Sie nicht wissen, ob Ihr Aufwand je Account zu Umsatz geführt hat oder nur zu Aufmerksamkeit. Wie Sie diese Kette technisch schließen, beschreibt Lead-zu-Deal-Attribution. Wie sich das in der Praxis auszahlt, zeigt unser Fall zu Account-Based Marketing mit 189 Prozent mehr MQLs bei 22 Prozent niedrigeren Kosten.

Häufige Fehler beim Auslagern

Die meisten Enttäuschungen entstehen nicht durch schlechte Ausführung, sondern durch falsche Erwartungen zu Beginn. Drei Muster wiederholen sich.

ABM als schnelle Quelle für Anfragen behandeln. Wer innerhalb eines Monats Ergebnisse erwartet, misst auf der falschen Zeitskala. ABM baut Abdeckung und Vertrauen in einer begrenzten Menge von Unternehmen auf, und das dauert, gerade bei langen Zyklen.

Den Vertrieb nicht an Bord haben. Wenn Ihr Vertriebsteam die Methode nicht trägt, versickert jede Vorarbeit. Sie orchestrieren dann ein Gespräch, das nur zur Hälfte stattfindet.

Zu viele Accounts gleichzeitig wollen. ABM verliert seine Wirkung, sobald die Liste zu lang wird, weil Sie dann auf allgemeine Botschaften zurückfallen und genau die Passgenauigkeit verlieren, für die Sie zahlen. Beginnen Sie klein, beweisen Sie die Methode an einer Handvoll Accounts, und weiten Sie erst dann aus.

Wo wir stehen, und wo nicht

Wir sind ein Team aus Antwerpen, das B2B-Unternehmen über Ländergrenzen hinweg begleitet. Wir tun also nicht so, als wären wir eine rein lokale deutsche Agentur. Unser Ansatz für Account-Based Marketing ist keine eigenständige Kampagnenleistung, sondern die Erfassungsschicht einer Wachstumsmaschine: Wir orchestrieren Inhalte, Kontaktpunkte und Messung auf Accountebene, während Auswahl und Abschluss bei Ihnen bleiben.

Am stärksten sind wir, wenn Ihre Abschlüsse groß genug sind, um Aufwand je Account zu rechtfertigen, wenn mehrere Personen entscheiden, und wenn Ihr Vertrieb bereit ist, verbindlich mitzuarbeiten. Wir sind wahrscheinlich nicht die richtige Wahl, wenn Sie ein rein lokales Team mit Netzwerk in einer bestimmten deutschen Branche suchen, wenn Sie eine reine Ausführungskapazität ohne strategische Beteiligung wollen, oder wenn Ihr Vertrieb die Methode nicht mitträgt. Im letzten Fall raten wir aktiv ab, weil das Ergebnis vorhersehbar ist.

Wenn Sie noch nicht sicher sind, ob ABM oder breite Leadgenerierung zu Ihrer Lage passt, ist das eine sinnvolle Vorfrage. Die Abgrenzung behandelt Demand Generation und Leadgenerierung im Unterschied, die Grundlagen stehen in Was ist Leadgenerierung.

Häufige Fragen

Kann eine Agentur ABM vollständig für uns übernehmen?

Nein, und wer das anbietet, meint etwas anderes. Die Auswahl der Zielkunden und die Vertriebsverantwortung lassen sich nicht abgeben, ohne die Methode auszuhöhlen. Eine Agentur kann Inhalte, Abstimmung, Betrieb und Messung übernehmen, also den größeren Teil der Arbeit, aber nicht den Teil, der die Entscheidungen trägt.

Ab wie vielen Zielkunden lohnt sich ABM?

Es gibt keine Mindestzahl, wohl aber eine Obergrenze für den Anfang. Beginnen Sie mit so wenigen Accounts, dass Sie für jeden einzelnen etwas Eigenes sagen können. Sobald Sie anfangen, allgemeine Inhalte zu recyceln, ist die Liste zu lang.

Wie lange dauert es, bis ABM Ergebnisse zeigt?

Länger als bei den meisten anderen Ansätzen, weil Sie an derselben Zeitskala arbeiten wie Ihr Vertriebszyklus. Nutzen Sie Abdeckung und Bewegung je Account als Zwischensignale und beurteilen Sie das Ergebnis frühestens nach einem vollständigen Zyklus.

Dürfen wir Entscheider bei Zielunternehmen einfach in eine Liste aufnehmen?

Das Zusammentragen und Anreichern beruflicher Kontaktdaten ist eine Verarbeitung personenbezogener Daten und braucht eine tragfähige Rechtsgrundlage sowie einen Eintrag in Ihr Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten. Die anschließende Ansprache ist eine zweite Frage und richtet sich nach dem UWG. Lassen Sie Ihr konkretes Vorgehen rechtlich prüfen.

Was ist der Unterschied zwischen ABM und einer gut segmentierten Kampagne?

Segmentierung richtet dieselbe Botschaft an eine Gruppe ähnlicher Unternehmen. ABM richtet unterschiedliche Botschaften an unterschiedliche Rollen innerhalb eines einzelnen Unternehmens und stimmt sie mit Vertriebsaktionen ab. Der Aufwand je Account unterscheidet sich um ein Vielfaches, der erwartete Wert je Account ebenso.

Wie erkennen wir früh, dass die Zusammenarbeit nicht funktioniert?

Wenn nach einem Quartal die Berichte voll sind und Ihr Vertrieb nichts davon merkt. Das ist das verlässlichste Frühwarnzeichen und hat fast immer dieselbe Ursache: Die Übergabe zwischen Marketing und Vertrieb wurde nie verbindlich verabredet.

Bereit, ABM strukturiert anzugehen?

ABM auszulagern heißt nicht, eine Kampagne zu kaufen, sondern eine Rollenverteilung aufzusetzen, in der Ihr Vertrieb die Regie behält und ein Partner Orchestrierung und Messung trägt. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Abschlüsse, Entscheider und Ihr Profil sich für Account-Based Marketing eignen, legen Sie es uns vor. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob ABM die fehlende Schicht in Ihrem Wachstum ist oder ob breite Leadgenerierung Sie schneller weiterbringt.

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