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Zielgruppe (Target Audience)

Die konkrete Gruppe von Menschen, die Sie mit Ihren Anzeigen erreichen wollen, abgegrenzt über Merkmale, Verhalten oder Absicht.

Von Tanguy De Keyzer · Gründer und digitaler Strateg

Zielgruppe ist die konkrete Gruppe von Menschen, die Sie mit Ihren Anzeigen erreichen wollen, abgegrenzt über Merkmale wie Position, Branche, Verhalten oder Kaufabsicht. Statt Ihre Botschaft an alle auszuspielen, legen Sie vorab fest, wen Sie wirklich ansprechen wollen, damit Ihr Budget bei den Menschen landet, die für Ihr Angebot zählen.

Wie grenzen Sie eine Zielgruppe ab?

Dafür gibt es mehrere Wege. Demografisch und beruflich über Jobtitel, Unternehmensgröße oder Branche. Geografisch über Geo-Targeting. Oder über Verhalten und Interessen mittels Behavioral Targeting. Ergänzend arbeiten Sie mit einer Custom Audience auf Basis Ihrer eigenen Kunden- und Besucherdaten oder erweitern diese zu einer Lookalike Audience mit vergleichbaren Profilen. Je schärfer Ihre Abgrenzung, desto relevanter wirkt Ihre Anzeige.

Warum das der Kern ist

Das Targeting entscheidet zu einem großen Teil, ob eine Kampagne funktioniert. Die stärkste Anzeige der Welt liefert nichts, wenn sie den falschen Menschen erscheint. Eine sauber definierte Zielgruppe erhöht die Relevanz, und Relevanz hebt in aller Regel Ihre Conversion-Rate, während sie Streuverluste begrenzt.

Zu eng oder zu breit

Die Kunst liegt in der Balance. Zu breit, und Sie zahlen für Impressionen bei Menschen, die nie Kunde werden. Zu eng, und Sie beschneiden Ihre Reichweite unnötig oder geben dem Algorithmus zu wenig Spielraum zum Lernen. Im B2B, wo Sie oft einen sehr spezifischen Entscheider suchen, ist scharfes Abgrenzen sinnvoll, aber lassen Sie Raum zum Testen und Nachjustieren. Steuern Sie am Ende auf die richtigen Kunden und den Umsatz, nicht auf die größte Reichweite.

Von der Theorie zum Wachstum.

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