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Lead Ads

Anzeigen mit eingebautem Formular, das sich in der Plattform öffnet, sodass Nutzer ihre Daten ohne Umweg über eine externe Website hinterlassen.

Von Tanguy De Keyzer · Gründer und digitaler Strateg

Lead Ads sind Anzeigen mit eingebautem Formular, das sich innerhalb der Plattform selbst öffnet, sodass ein Nutzer seine Daten hinterlässt, ohne auf eine externe Website zu wechseln. Wer auf die Handlungsaufforderung tippt, sieht ein Formular, das oft bereits teilweise mit den Daten vorbefüllt ist, die die Plattform kennt, was die Hürde zur Anmeldung deutlich senkt.

Wie funktioniert das?

Das Formular öffnet sich direkt in der App, sodass der Nutzer seine vertraute Umgebung nicht verlässt. Das nimmt die Reibung heraus, die Sie beim Durchklicken auf eine langsame oder nicht mobiloptimierte Landingpage normalerweise haben. Sie fragen die Felder ab, die Sie wirklich brauchen, und die übermittelten Daten fließen über eine Anbindung in Ihr CRM oder Ihr E-Mail-Werkzeug.

Warum es funktionieren kann

Die niedrige Hürde erzeugt meist eine höhere Conversion Rate als eine klassische Klickkampagne. Das macht Lead Ads attraktiv, um Anmeldungen, Demo-Anfragen oder Content-Downloads zu sammeln. Die gesammelte Liste können Sie außerdem als Grundlage für eine Lookalike Audience nutzen.

Die Kehrseite

Genau diese niedrige Hürde ist auch das Risiko: leicht anmelden heißt manchmal weniger überlegte Leads. Im B2B wiegt Qualität mehr als Volumen, steuern Sie also nicht blind auf die Zahl der Formulare. Ergänzen Sie wo nötig eine qualifizierende Frage und messen Sie bis zum echten Ergebnis durch, nämlich qualifizierten Gesprächen und Kunden.

Von der Theorie zum Wachstum.

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