Customer Impact
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Was ist ein guter ROAS?

Das hängt von Ihren Margen und Ihrem Verkaufsmodell ab: Im B2B ist ein niedrigerer ROAS oft völlig in Ordnung, solange die Leads später viel einbringen. Steuern Sie auf Gewinn, nicht auf eine feste Zielzahl.

Von Tanguy De Keyzer · Gründer und digitaler Strateg

Ein guter ROAS ist keine feste Zahl, sondern das, was in Ihrer Situation profitabel ist. ROAS steht für den Umsatz, den Sie pro Euro Werbegeld zurückverdienen. Für einen Onlineshop mit dünnen Margen muss er hoch liegen, um Gewinn zu machen, während ein B2B-Unternehmen mit hohen Margen oder langlaufenden Verträgen schon bei einem viel niedrigeren ROAS rentabel sein kann. Customer Impact arbeitet im B2B, nie für Onlineshops, und dort ist der direkte ROAS auf eine Kampagne oft irreführend niedrig, weil der eigentliche Wert erst später entsteht, wenn aus einem Lead ein Kunde wird.

Warum ist ROAS im B2B oft irreführend?

Weil der messbare Wert eines Kaufs nicht mit dem Moment des Klicks zusammenfällt. Im B2B liefert eine Anzeige meist eine Anfrage, keinen direkten Verkauf. Diese Anfrage wird erst Wochen oder Monate später zum Kunden, und dieser Kunde bleibt manchmal jahrelang. Schauen Sie dann nur auf den unmittelbaren Umsatz in Ihrem Werbekonto, wirkt Ihr ROAS zu niedrig, während der tatsächliche Ertrag pro Kunde viel höher liegt. Wer allein auf diesen kurzfristigen ROAS steuert, schaltet manchmal genau die Kampagnen ab, die auf Dauer am meisten einbringen.

Wie bestimmen Sie Ihren eigenen Ziel-ROAS?

Indem Sie von Ihrer Marge und Ihrem Kundenwert zurückrechnen. Ein paar Faustregeln:

  • Marge. Je höher Ihre Gewinnmarge, desto niedriger darf der ROAS sein, um trotzdem Gewinn zu machen.
  • Kundenwert. Zählen Sie mit, was ein Kunde über die gesamte Beziehung einbringt, nicht nur der erste Kauf.
  • Conversion. Wie viele Anfragen werden am Ende Kunde, und zu welchem CPC holen Sie sie herein.
  • Ziel. Wollen Sie jetzt maximalen Gewinn oder Marktanteil bei dünnerer Marge gewinnen.

Erst wenn Sie diese Zahlen kennen, wissen Sie, welcher ROAS für Sie “gut” ist.

Worauf steuert Customer Impact?

Auf den Gewinnbeitrag, nicht auf eine schöne ROAS-Zahl im Report. Ein hoher ROAS auf einer kleinen Kampagne, die kaum Kunden bringt, ist weniger wert als ein niedrigerer ROAS auf Kampagnen, die Ihre Pipeline füllen. Wir erfassen deshalb, was ein Lead tatsächlich wert wird, und steuern die Werbung danach. Wollen Sie wissen, welcher ROAS für Ihr Modell rentabel ist? Sehen Sie sich unsere Leistung Google Ads an oder fordern Sie über unsere Preisseite eine Berechnung nach Maß an.

Noch eine Frage zu Ihrer Situation?

Stellen Sie sie einfach. Sie bekommen eine ehrliche, konkrete Antwort von Tanguy persönlich.