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Technik WCAG

WCAG

Die Web Content Accessibility Guidelines: der internationale Standard mit prüfbaren Richtlinien für barrierefreie Websites.

Von Tanguy De Keyzer · Gründer und digitaler Strateg

WCAG steht für Web Content Accessibility Guidelines und ist der internationale Standard, der beschreibt, wie Sie eine Website für Menschen mit einer Behinderung zugänglich machen.

Was die Richtlinien abdecken

WCAG bündelt konkrete, prüfbare Kriterien rund um vier Prinzipien: Inhalte müssen wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust sein. In der Praxis geht es um ausreichenden Farbkontrast, Bedienbarkeit allein über die Tastatur, Textalternativen für Bilder und eine logische Struktur, der Screenreader folgen können. Die Kriterien sind in drei Stufen unterteilt, A, AA und AAA, wobei AA für die meisten Websites der Maßstab ist. Das Angenehme daran: Die Regeln sind messbar, Sie wissen also objektiv, ob Ihre Website sie erfüllt.

Warum WCAG rechtlich wichtig geworden ist

WCAG ist längst nicht mehr freiwillig. Der European Accessibility Act hat digitale Barrierefreiheit in der EU seit Juni 2025 für viele Dienstleistungen und Produkte zur gesetzlichen Pflicht gemacht. Wer eine Website oder einen Onlineshop betreibt, der unter dieses Gesetz fällt, muss die Anforderungen nachweisbar erfüllen. Für B2B-Organisationen heißt das: Barrierefreiheit ist kein Nice-to-have mehr, sondern eine Anforderung, an der Sie gemessen werden.

WCAG als Grundlage für eine bessere Website

WCAG zu erfüllen ist mehr als Risikovorsorge. Dieselben Maßnahmen, die Ihre Website zugänglich machen, etwa klare Microcopy, eine aufgeräumte Navigationsstruktur und ein Layout, das über Responsive Design mitskaliert, verbessern das Erlebnis für alle und stützen Ihre Conversion-Rate. Wir betrachten Barrierefreiheit deshalb als Investition in Qualität, nicht als lästige Pflichtübung.

Von der Theorie zum Wachstum.

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