Microcopy
Die kleinen Texte in einer Oberfläche, etwa Buttontexte, Fehlermeldungen und Hinweise, die den Besucher durch eine Handlung führen.
Von Tanguy De Keyzer · Gründer und digitaler Strateg
Microcopy sind die kleinen Texte in einer Oberfläche, die den Besucher durch eine Handlung führen: Buttontexte, Fehlermeldungen, Formularhinweise, Tooltips und Bestätigungen. Sie sehen nach Nebensache aus, aber genau diese Wörter entscheiden oft, ob jemand ein Formular abschließt oder abbricht.
Warum Microcopy Ihre Conversion beeinflusst
Im entscheidenden Moment, kurz vor einem Klick oder Absenden, zögert ein Besucher. Gute Microcopy nimmt dieses Zögern. Ein Button mit “Bericht zusenden” schneidet besser ab als “Absenden”, weil er sagt, was Sie bekommen. Eine beruhigende Zeile unter einem E-Mail-Feld (“Wir senden keinen Spam”) senkt die Hürde. Diese Details arbeiten gemeinsam mit Ihrem CTA daran, ob Ihre Conversion Rate steigt oder an unnötigem Zögern hängen bleibt.
Wo Microcopy den Unterschied macht
Die Wirkung liegt vor allem an den Stellen, an denen Besucher hängen bleiben:
- Buttons und Links, die das Ergebnis benennen
- Formularfelder mit klaren Hinweisen und verständlichen Fehlermeldungen
- Leere Zustände und Bestätigungen, die Ruhe und Richtung geben
- Beruhigung zu Datenschutz, Preis oder Verpflichtungen
Für uns ist Microcopy kein Wortspiel, sondern ein Hebel: In B2B-Abläufen mit Formularen und Demo-Anfragen kann ein klarer Satz einen Lead retten, der sonst verloren wäre.
Wie Sie starke Microcopy schreiben
Schreiben Sie direkt und aus der Sicht des Besuchers und werden Sie konkret darin, was nach dem Klick passiert. Vermeiden Sie Fachjargon und vage Anweisungen; ehrlich und klar gewinnt immer. Microcopy ist eng mit UX Writing verwandt, richtet sich aber auf diese einzelnen, funktionalen Textmomente. Wenn Sie an einer Formulierung zweifeln, testen Sie sie per A/B-Test auf einer echten Landingpage.
Siehe auch
Von der Theorie zum Wachstum.
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