Gebotsanpassung (Bid adjustment)
Eine prozentuale Erhöhung oder Senkung Ihres Gebots für bestimmte Zielgruppen, Geräte, Standorte oder Zeiten innerhalb einer Kampagne.
Von Tanguy De Keyzer · Gründer und digitaler Strateg
Eine Gebotsanpassung ist eine prozentuale Korrektur, die Ihr Gebot für einen bestimmten Kontext erhöht oder senkt, etwa für ein Gerät, einen Standort, eine Uhrzeit oder eine Zielgruppe. So zahlen Sie mehr für die Klicks, die für Sie wertvoll sind, und weniger für den Rest, ohne Ihre ganze Gebotsstrategie umzubauen.
Wie funktioniert eine Gebotsanpassung?
Sie legen ein Basisgebot fest und steuern es je Segment mit einem Prozentwert. Wenn Besucher auf dem Smartphone schlechter abschneiden, setzen Sie dort eine negative Anpassung. Wenn eine bestimmte Region stark umwandelt, erhöhen Sie Ihr Gebot dort über Geo-Targeting. Zeiten steuern Sie über den Werbezeitplaner, zum Beispiel mit einem höheren Gebot während der Bürozeiten, wenn B2B-Entscheider aktiv sind.
Gebotsanpassung und automatisiertes Bieten
Bei vollständig automatisierten Strategien wie Ziel-CPA oder Ziel-ROAS übernimmt der Algorithmus viele dieser Entscheidungen selbst, und die meisten Gebotsanpassungen haben dann keine Wirkung mehr. Der Algorithmus verarbeitet Gerät, Standort und Zeit bereits als Signale. Bei manuellem Bieten oder teilweiser Automatisierung bleiben Gebotsanpassungen ein starkes Steuerinstrument. Was passt, hängt also davon ab, welchen Smart-Bidding-Ansatz Sie fahren.
Warum wir Gebotsanpassungen gezielt einsetzen
Eine Gebotsanpassung ist nur dann gerechtfertigt, wenn die Daten sie stützen, nicht nach Bauchgefühl. Wir prüfen zuerst, ob ein Segment tatsächlich besser oder schlechter umwandelt, bevor wir daran drehen. Das Ziel bleibt dasselbe: Ihr Budget zu den Suchanfragen und Zielgruppen verschieben, die Kunden und Umsatz erzeugen, und weg von Traffic, der gut aussieht, aber nichts liefert.
Siehe auch
Von der Theorie zum Wachstum.
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