Large Language Model (LLM)
Ein KI-Modell, das auf enormen Textmengen trainiert ist und dadurch menschliche Sprache versteht und erzeugt.
Von Tanguy De Keyzer · Gründer und digitaler Strateg
Ein Large Language Model (LLM) ist ein KI-Modell, das auf riesigen Textmengen trainiert wurde und dadurch menschliche Sprache versteht, zusammenfasst und selbst erzeugt. Es sagt jeweils das wahrscheinlichste nächste Textstück voraus, und diese scheinbar einfache Aufgabe erzeugt überraschend flüssige Antworten. LLMs sind der Motor unter der generativen KI.
Was kann ein LLM genau?
Ein LLM verarbeitet einen Prompt und baut eine Antwort Wort für Wort auf. Es kann Texte schreiben, Fragen beantworten, Code erzeugen, übersetzen und über das nachdenken, was Sie ihm vorlegen. Die bekanntesten Anwendungen kennen Sie: ChatGPT von OpenAI, Gemini von Google, Claude von Anthropic und Perplexity laufen alle auf großen Sprachmodellen. Mit Techniken wie RAG kann ein solches Modell auch aktuelle oder unternehmensspezifische Informationen einbeziehen, die nicht in seinen Trainingsdaten standen.
Warum LLMs Ihre Sichtbarkeit bestimmen
Immer mehr Menschen stellen ihre Frage direkt einem LLM statt einer klassischen Suchmaschine. Sie bekommen eine direkte Antwort, manchmal mit Quellenangabe, manchmal über einen AI Overview oben in Google. In diesen Antworten genannt und zitiert zu werden ist ein neuer Sichtbarkeitskanal, und genau darauf optimiert GEO. Wer dort nicht vorkommt, verschwindet aus einem wachsenden Teil der Kaufreise.
Was das für B2B-Unternehmen bedeutet
Ein LLM ist ein starker Hebel, erfindet aber manchmal überzeugend etwas. Nutzen Sie die Ausgabe deshalb als Ausgangspunkt, nicht als Endprodukt, besonders bei Fakten, Zahlen und Empfehlungen an Kunden. Für Sie zählt nicht, wie flüssig das Modell klingt, sondern ob Ihre Inhalte verlässlich genug sind, um von diesen Modellen echten Käufern empfohlen zu werden.
Von der Theorie zum Wachstum.
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