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Soll ich KI-Bots auf meiner Website zulassen oder blockieren?

Für die meisten B2B-Unternehmen lohnt es sich, KI-Bots zuzulassen, denn nur so können Sie in KI-Antworten erscheinen. Blockieren kostet Sie Sichtbarkeit bei Käufern, die KI nutzen.

Von Tanguy De Keyzer · Gründer und digitaler Strateg

Für die meisten B2B-Unternehmen ist es sinnvoll, KI-Bots zuzulassen. Blockieren Sie sie, können Engines Ihre Inhalte nicht abrufen und Sie verschwinden aus den Antworten, auf die Ihre Käufer immer häufiger vertrauen. Nur bei sensiblen oder bezahlten Inhalten kann Blockieren sinnvoll sein.

Wie lasse ich KI-Bots zu oder weise sie ab?

Das regeln Sie in Ihrer robots.txt, der Datei, mit der Sie Crawlern sagen, welche Teile Ihrer Website sie besuchen dürfen. Darin können Sie pro Bot, etwa dem von OpenAI oder Google, Zugang gewähren oder verweigern. Es ist kein wasserdichtes Schloss, doch die meisten seriösen Crawler halten sich daran. Neben der robots.txt können Sie mit llms.txt zusätzlich angeben, welche Inhalte für Engines am relevantesten sind.

Was gewinne ich, wenn ich sie zulasse?

Sichtbarkeit. Sind Ihre Inhalte erreichbar, kann eine Engine Sie anführen, wenn ein Käufer eine Frage zu Ihrem Fachgebiet stellt. Für B2B ist das wertvoll, denn Entscheider nutzen KI-Engines, um Anbieter zu vergleichen, bevor sie Kontakt aufnehmen. Blockieren Sie alles, überlassen Sie dieses Terrain Wettbewerbern, die sichtbar sind. Das schließt an die breitere Logik von GEO an: dort präsent sein, wo Ihr Markt seine Antworten holt.

Wann ist Blockieren doch klug?

Wenn Inhalte hinter einem Login liegen, bezahlt sind oder exklusiv bleiben sollen, können Sie sie abschirmen. Auch wenn Sie wirklich nicht wollen, dass Ihr Material in Trainingsdaten landet, ist selektives Blockieren eine Option. Der Unterschied zwischen Crawlen für Antworten und Crawlen für Training ist dabei wichtig, und nicht jeder Bot tut dasselbe.

Was empfiehlt Customer Impact?

Wir entscheiden je Situation, nicht aus Angst. Für die meisten B2B-Websites empfehlen wir das Öffnen, weil Sichtbarkeit in KI-Engines zu Anfragen führen kann. Wir arbeiten ausschließlich im B2B, mit einem kleinen und schnellen Team, und steuern auf Kunden und Umsatz, nicht auf das Abschirmen von Inhalten, die eigentlich gefunden werden sollen.

Noch eine Frage zu Ihrer Situation?

Stellen Sie sie einfach. Sie bekommen eine ehrliche, konkrete Antwort von Tanguy persönlich.